Attack Surface Management (ASM) inventarisiert technische Assets: Domains, Subdomains, Cloud-Instanzen, offene Ports, Zertifikate. Was kein ASM-Tool sieht, ist die personenbezogene Angriffsfläche der Führungsebene: private Mailadressen aus Alias-Matches, Familien-Metadaten aus Social Media, Wohnumfeld aus Bildhintergründen, Bewegungsmuster aus Fitness-Apps, Datenbroker-Profile, Leak-Datensätze mit wiederverwendeten Passwörtern.
Genau diese Informationen sind die Vorarbeit für Spear-Phishing, CEO-Fraud und Voice-Cloning. Die Reduktion erfolgt in drei Schritten: aus Angreiferperspektive erfassen, nach Angriffsnutzen priorisieren, gezielt entfernen oder abschirmen - und anschließend im Monitoring halten.