External Human Risk Management (EHR): Klassisches Human Risk Management misst Klick-Verhalten und Awareness. External Human Risk ergänzt die zweite Hälfte - welche persönlichen Informationen über Führungskräfte, Vorstände und Vorstandsassistenzen öffentlich verfügbar sind und einem Angreifer die Vorbereitung eines gezielten Angriffs erst ermöglichen. INVIOLA misst EHR pro Person mit dem PDES-Score, priorisiert Findings nach Angriffsnutzen und liefert einen konkreten Reduktionsplan.
NIS-2-inspirierte Executive Protection: NIS-2 (§38 NIS2UmsuCG) verpflichtet Geschäftsleiter zu Risikomanagement, Schulung und Sorgfalt. Ein dokumentierter Executive Risk Report belegt gegenüber Aufsichtsrat, Wirtschaftsprüfer und Aufsichtsbehörden, dass die Angriffsfläche der Leitung strukturiert bewertet und reduziert wurde. Kein Zertifikat, sondern belastbare Evidenz - inspiriert von NIS-2- und BSI-Grundschutz-Prinzipien.
Attack Surface Reduction für Führungskräfte: Attack Surface Management wird meist infrastrukturell gedacht (Ports, Assets, Cloud). Führungskräfte haben eine zweite, personenbezogene Angriffsfläche: Klarname, private Mailadressen, Familien-Metadaten, Alias-Cluster, Bewegungsmuster. INVIOLA identifiziert diese Assets aus Angreiferperspektive.
Third-Party- und Supplier-Exposition: Viele erfolgreiche BEC- und Ransomware-Angriffe beginnen beim Zulieferer. Executive Protection Programs lassen sich mit Einwilligung auf Schlüsselpersonen kritischer Partner ausdehnen.
Security Awareness durch reale OSINT-Assessments: Ein Executive Risk Report zeigt der Führungskraft konkret, was ein Angreifer in wenigen Stunden über sie findet - das aktiviert Verhaltensänderung nachhaltiger als generisches E-Learning.
Kontinuierliches Monitoring: Nach dem initialen Lauf des Executive Protection Programs (Lieferung 3-5 Werktage) erfasst quartalsweises Monitoring neue kritische Findings.
Häufige Fragen:
Unterschied HRM und EHR? HRM misst und trainiert internes Nutzerverhalten. EHR misst, wie viele angriffsrelevante Informationen einer Person außerhalb der Organisation öffentlich auffindbar sind. Beide sind komplementär.
Erfüllt der Executive Risk Report NIS-2-Anforderungen? NIS-2 kennt keine Produktzertifizierungen. Der Report liefert dokumentierte, prüfbare Evidenz zur §38-Sorgfaltspflicht.
Unterschied zu ASM-Tools? ASM-Tools scannen technische Assets und sehen keine personenbezogene Angriffsfläche. INVIOLA schließt diese Lücke mit manueller, kontradiktorischer OSINT-Analyse pro Person.
Kosten? Executive Protection Program ab 1.495 € pro Person, Staffelpreise nach Teamgröße, Design-Partner-Sonderkondition 2026 auf Anfrage.
Aufwand? Lieferung 3-5 Werktage pro Person, ca. 20 Minuten Videocall zur Identitätsverifikation, kein technischer Aufwand, kein Zugriff auf interne Systeme.
DSGVO? Rechtsgrundlage ist die ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Person (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, bei biometrischer Bildsuche zusätzlich Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). EU-Hosting bei IONOS SE.